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9 Dinge, die in Athen immer gehen

Athen: Blick auf die Akropolis

Eine Stadt zwischen Antike und Krise: Diese Beschreibung für Athen würde nicht nur zu kurz greifen, sondern der Metropole auch nicht gerecht werden. Tatsächlich ist die griechische Hauptstadt einer der wenigen Orte, wo Vergangenheit und Gegenwart an jeder Ecke aufeinander treffen und eine spannende Mischung erzeugen. Kultur, Gaumenfreuden, Meeresbrise, Shopping-Paradies, grüne Oasen aber auch herausfordernde politische Gegebenheiten: Athens has it all. Besonders im Frühling und Herbst ist die Stadt ein ideales Reiseziel für einen Kurztrip. Athen in 9 Highlights: Continue Reading

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Gefährliches Pflaster:
In den Souks von Marrakesch

Marrakesch: In den Souks

Zwei Mal kurz hupt es hinter mir – da ist es auch schon zu spät. Ich spüre, wie ich den Halt zu verlieren drohe, wie etwas, mitten im Gehen, mit voller Wucht die Rückseite meines Fußes rammt. Das Gewicht, der Druck auf den Fuß nehmen zu, ich stolpere endgültig, drehe mich – zumindest mit dem Oberkörper – um und schaue in die dunklen Augen eines etwa 50-jährigen Mofafahrers, dessen Vorderrad noch immer auf meinem Fuß steht. An das Chaos danach erinnere ich mich nur noch verschwommen. Continue Reading

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Warum Reisen immer politisch ist

Detailaufnahme alter Globus: Warum Reisen immer politisch ist

Was haben Russland, die Türkei und die Malediven gemeinsam? Antwort: Es war schon mal leichter, ohne schlechtes Gewissen in diese Länder zu reisen. Wenn man hört, dass es im Urlaubsland Menschenrechtsverletzungen und Pressezensur gibt oder dass die Regierung dort Terrororganisationen unterstützt, urlaubt es sich nicht mehr ganz so unbeschwert. „Urlaub ist Urlaub“, sagen Manche und räkeln sich weiter an den Stränden der Malediven oder der türkischen Riviera, obwohl in Ankara längst alle Zeichen auf Autokratie stehen. Für mich fühlt sich das nicht nur falsch, sondern auch naiv an, denn: Reisen ist niemals unpolitisch. Continue Reading

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Memphis, Tennessee:
Eine Stadt hat den Blues

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40 Grad im Schatten. Die Sonne brennt auf meiner Haut. Die Ampel springt auf rot. Wir warten im letzten Rest Schatten, den uns die fast senkrecht stehende Mittagssonne übrig gelassen hat. Ich wische mir die Schweißperlen von der Stirn, kein Lüftchen weit und breit. Grün. Unendlich langsam, fast schon widerwillig, setze ich mich in Bewegung, hinaus auf den heißen Asphalt. „Walking in Memphis“ summe ich leise vor mich hin. Mein Ziel: Die berühmte Beale Street.
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Auf einer Insel im Mittelmeer

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Schön? Nein. „Schön“ im klassischen Sinne ist Zypern nicht: Diese Insel ist anders – voller Gegensätze, Ungereimtheiten, mal rau und dann wieder ganz sanft. Sie ist dreckig und posh zugleich, in der Zeit zurück  und ihr im selben Moment voraus, orientalisch und europäisch.  Auch wenn es mir schwer fällt, zu erklären, was genau mich an Zypern fasziniert, ist doch eines sicher: Seit meinem ersten Besuch im Jahr 2006 hat sie mich nie wieder losgelassen, diese Insel im Mittelmeer. Continue Reading

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Am Ende der Welt schlafen Bären

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Wir haben das Ende der Welt gefunden. In der Tiefe peitscht der Wind die Wellen auf, Regentropfen kitzeln meinen Oberarm. Ich kneife die Augen zu, um sie vor dem aufwirbelnden Sand zu schützen. Vielleicht ist das auch besser so, denn wer mich und meine Höhenangst kennt, weiß, dass mir der Blick auf das Nichts, das vor uns liegt, Schweißperlen auf die Stirn treibt. Nur wenige Meter vor uns geht es fast senkrecht 140 Meter in die Tiefe. Continue Reading

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Bukarest: Zwischen Klischee und Realität

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„Ich würde nie nach Bukarest fliegen“, sagt mein Kollege in der Mittagspause. Der Satz sitzt. Ich hole Luft, will etwas entgegnen, aber mein Gesprächspartner legt nach: „Ich hätte einfach kein gutes Gefühl dabei.“ Ich hole zum Gegenangriff aus, aber er ist schneller: „Und so exotisch ist es auch nicht.“ „Aber überraschend!“, kontere ich und beschließe, mein Gegenüber wenigstens neugierig auf Rumänien zu machen. Dagegen sein kann ja Jeder. Continue Reading